Konfliktan gegen Konflikte

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

…laut Statistischem Bundesamt: Deutschland produziert rund 180200 Tonnen #Nahrungsergänzungsmittel, knapp 11,0 % mehr als im Vorjahr. Die Hoffnung, statt gesunder Ernährung die Defizite mit Pillen zu füllen.

Da gibt’s doch auch was von Michalski: Konfliktan.

Gleiche Illusion mit fataler Wirkung: Konflikte schwelen unter dem Teppich- unter den sie gekehrt wurden- weiter und eskalieren dann eruptiv.

Kennen Sie im Beruf und Zuhause- ich habe da eine Idee, die funktioniert! Einfach durchrufen.

P.S. den Link zum Beipackzettel lautet https://www.christoph-michalski.de/wp-content/uploads/2020/10/Konfliktan.pdf

Single-Party bei SAP

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…Arbeit und Leben greifen immer mehr in-, über-, durcheinander. Gilt Work Life Balance noch, wenn wir nur ein Leben haben? Arbeitgeberattraktivität um jeden Preis? War for talents?

SAP spielt mit dem Gedanken, nach Corona eine Single-Party anzubieten. Zitat: „…viele finden ihre Partner im Arbeitsleben. Warum das nicht in einen Rahmen bringen? Mit einer schönen Party, einer witzigen App…“.

STOP! Eine Schwierigkeit unserer Zeit ist, Lebensbereiche in der Digitalisierung miteinander zu formen. In diesem sehr individuellen, intimen Bereich spielt der Arbeitsgeber mit? Hormonwatch, Vibrationsalarm auf dem Handy, wenn Person mit sexy Profil vorbei geht? Aufstiegskriterium nach Beziehungsstatus?…

Man kann über alles nachdenken, muss aber nicht alles realisieren!

Finger weg von Amor!

P.S. Kommen Sie dann nicht zu mir wegen der Konflikte und tun so, als wenn ich Sie nicht gewarnt hätte 😉!

Haben Sie einen Organspendeausweis?

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…ich trage seit 35 Jahren meinen Organspendeausweis immer bei mir. Meine Entscheidung und ich respektiere jede andere dazu. Mein Bruder ist Transplantationschirurg und so bin ich an den Schicksalen aller Beteiligten näher dran. Deshalb nach reiflicher Überlegung meine Zusage.

Meine Bitte: Füllen Sie ihn auf jeden Fall aus! Es gibt ein auf dem Ausweise eine Zeile:

„o NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.“

Somit herrscht Klarheit über ihren Willen und ihre Angehörigen müssen sich im Ernstfall nicht zu einer Entscheidung durchringen.

Besagte Klarheit vom einzelnen und deren deutliche Artikulation können Leben retten, einem Missverständnis vorbeugen, Konflikte vermeiden und Beziehungen retten – Frieden stiften.

Meine Mission!

Hilfsmittel zur Gelassenheit

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Meine Hilfsmittel zur Gelassenheit sind meine Fakirmatte und ein Podcast auf die Ohren. Ein tägliches Ritual, zu dem ich mich ab und zu mal überreden muss 😎.

Meditationen kann ich nicht, viel zu viel Gehirnsturm da oben, das akzeptiere ich! Ach so- und als Gegenpol das lange Laufen.

Dieses „lassen sein“ in Gelassenheit ist eine unabdingbare Zutat für erfolgreiches Konfliktmanagement.

Lassen Sie sich nichts gurumäßig andrehen, sondern finden Ihr eigenes Rezept. Damit einen guten Einstieg ins Wochenende!

P.S. Hier ist es so heiß, da geht nur Hängematte unter Apfelbaum.

Vegane Pflanzendrinks und Konflikte

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 Was hat das miteinander zu tun? Die Importe von veganen Pflanzendrinks oder Milchalternativen habe sich in den letzten Jahren laut DESTATIS mehr als verdoppelt (+130 %).

Warum?

  • Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen hat sich gesteigert,
  • Herkömmliches ruft zunehmend Allergien hervor,
  • Rahmenbedingungen z.B. des Klimas haben sich drastisch verändert.

Ich wünsche mir, dass sich der Konfliktkonsum unserer Gesellschaft auch mehr als verdoppelt.

Bei der Umstellung unterstützt Sie der Maitre de conflit selbstverständlich. 😀

 

Weltnichtrauchertag – 1555 Tage rauchfrei!

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Es ist keine Absicht, dass diese Zahl heute bei mir steht. Ich habe es geschafft, weil ich mir jeden Abend eine Zwiebelscheibe, die mit Erdnussbutter bestrichen war, unter die Zunge…- Spaß!

Normale Raucherbiographie meiner Generation: Eltern quarzten Atika, in der Schule cool sein, Stress im Job, Entspannung zum Feierabend, Biker rauchen Zigarillo. Und alles mit oder durch Asthma Bronchiale. 1000 mal aufgehört und nun 100% clean. Keine Sorge, hier gibt es nun keine Entwöhnungstipps.

Bei mir war es eine Kombination aus Selbsterkenntnis über den Schwachsinn UND soziales Umfeld UND Sport UND gesundes Leben UND Lebenshunger.

Kombination ist das Zauberwort- wie bei Konflikten, die sind nicht monokausal, sondern immer eingebunden. Deshalb ist es Ihre Aufgabe als Inhaber/in oder Führungskraft, alle Faktoren mit einzubeziehen. Ich unterstütze Sie bei diesem 360Grad-Blick.

Feuer mache ich Ihnen, aber garantiert ohne Qualm.

Wer auf der Bühne den Spot verfehlt…

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Ironie und Übertreibungen

Sie brauchen einen gemeinsamen Erfahrungsschatz als Grundlage. Das zeigen zum Beispiel Witze über Bratscher, die nur liebevoll verstanden werden, wenn man sich in der Musikszene auskennt.

Zweiter entscheidender Faktor dabei ist das Timing und der Ort: Auf der Bühne, vor freiwillig zahlendem Publikum, kann ich meinen kruden Stil durchziehen. Die Missverständnisse sind aufgrund von übereinstimmendem Angebot und Nachfrage relativ klein. Das in den Medien anzuwenden, die ihr Geld mit Klicks verdienen, ist das weniger zu steuern und gänzlich naiv. Zumal der Zeitgeist sich gedreht hat- Am Beispiel von Blondinenwitzen und Blackfacing aktuell sehr gut nachvollziehbar. Gut so!

Wenn der das sagt!

Es schlägt weiterhin die sogenannte Kompetenzvermutung erschwerend zu: Weil Professor Boerne etwas sagt, muss das nicht heißen, dass die Aussagen seines Schauspielers staatstragend sind. Da werden Rolle und Person miteinander vermischt. Dieses Phänomen zeigt sich leider auch, wenn Darstellende auf die Musikerbühnen drängen und meinen, Musik in ähnlicher Qualität machen zu können. Hut ab für den Mut, aber wenn ich mich als Schauspieler auf den Brettern diese Welt versuchen würde, gäbe ich einen Dilettant ab–Verhindert dies bitte!

Ausübender oder Gestalter?

Ein weiterer, zu beachtender Faktor ist, dass ein Schauspielender keine Verantwortung Film für das gesamte Bild und die Komplexität des Filmes übernimmt. Dafür gibt es den Regisseur und ein Schauspielender folgt seinen Anweisungen: „Jetzt mit Leib und Seele ordinär fluchen“, damit drei Szenen weiter, gewisse Zusammenhänge verdeutlicht, beziehungsweise verständlicher, werden. Damit ist es ein Handwerk, teilweise auch Kunst. Mehr nicht!

Omnipotenz

Mittlerweile erklären Schauspielende auch in online Konferenzen, wie man seinen Status als Führungskraft dabei behält. Wenn ich als Zauberer auf der Bühne auftrete,  geschieht es im Hochstatus. Die Zahlenden haben schon vorher eine erstaunliche Bewunderung für mein Handwerk und erwarten das so von mir. Also bediene ich das oder werde ausgebuht. Eine Führungskraft, die einen 55 jährigen Mitarbeitenden kündigt, hat in meiner Wertewelt kein akutes Problem mit Status. Das soll emphatisch und auf Augenhöhe passieren- also komplett anders: ein anderes Setting, andere Instrumente, weil das Ziel ein anders ist. Was will mir da ein Schauspielender helfen? Außer, wenn ich als Führungskraft schauspielere.

„Wenn die Sonne der Kunst niedrig steht, werfen selbst Zwerge Schatten“. Dieses fälschlicherweise Karl Kraus zugeschriebene Zitat wirft ein weiteres Schlaglicht auf das beschriebene Phänomen.

Worauf will der Autor jetzt hinaus?

Die Aktion der über 50 Schauspielenden, mit einem dramaturgischen Mittel die Bevölkerung wach zu rütteln, zum Nachdenken anzuregen, ist vom Timing daneben und zeigt eine mangelnde Sensibilität für die aktuelle Stimmungslage. Ironie ist ein schmaler Grat und in dieser angestrengten Situation hoch risikoreich, auf der Schneide auszugleiten. Autsch- passiert, leider!

Gerade habe ich in der Sportschau einen Werbespot eine Lotterie gesehen, wo einer der besagten Schauspieleden im Luxus schwelgt und damit Menschen zum Glücksspiel animiert. Ach so, über Timing hatte ich ja schon gesprochen. Status daneben!

Jeder Mensch hat das Recht seine Meinung frei zu äußern. Es ist meiner Ansicht nach eine moralische Pflicht, wie Reichweite und den Bekanntheitsgrad für konstruktives, mutiges und Menschen erfreuendes einsetzt werden. Chance dahin!

Mein Resümee: Hättet ihr geschwiegen, wäret ihr gute Schauspielende geblieben!

Vorhang bitte!

Lob-Burger? Nicht Ihr Ernst?

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…ab und zu sich einen Burger leisten ist in Ordnung. Diesen, nicht im wörtlichen Sinne, als Feedbackkultur oder Reklamationsmanagement zu nutzen, ist fett, richtig fett.

Die Rezeptur lautet:

Als Basis ein Lob-Brioche-Burger-Buns, dann die Kritik als Burger-Patty mit Soße und zu Abschluss oben wieder ein Lob-Brioche-Burger-Buns als Streicheleinheit.

Da bekomme ich beim Schreiben schon Sodbrennen.

Was meiner Ansicht nach gegen diese Kommunikationsdiät spricht:

  • Er herrscht die Meinung, dass Kritik und Anerkennung ausglichen sein müssen. Ja, kann sein, aber definitiv nicht in einem Gespräch zusammen. Wenn Sie ein pappiges Brötchen haben, kann die Remoulade wenig ausrichten. Die Summe von Lob und Tadel muss aktuelle Null sein.
  • Unterschätzen Sie nicht, dass Menschen den Braten riechen. Was bleibt als Letztes in Erinnerung? Das komplett fantastische 5 Gang Menü oder die Fliegenbeine am Weinglas, das Sie nicht benutzt haben, weil Sie ein Bier vorzogen. Warum soll also die Lobeshymne vorweg irgendeine positive Wirkung haben?
  • Sie konditionieren die Menschen auf die Abfolge – Ah, wunderbar, ein Lob. So, jetzt muss das verdorbene Mittelstück kommen! Was fehlt? Ach ja, der Puderzucker zur Verdauungsanregung.
  • Der Eindruck entsteht, dass Sie ihrem Gesprächspartner nicht zutrauen, dass dieser mit Kritik umgehen kann. Erinnert mich an meine Polio-Zuckerwürfel-Schluckimpfung in der Schulzeit. Damit wird es kindisch und Sie erzeugen höchstens Trotz.

Ein aktuelles Beispiel aus einer Anleitung gegen Reklamationen und negative Kundenstimmen.

1.      Situation: Sie erhalten eine Kritik an der Qualität Ihrer Dienstleistung.

„Wir bedauern Ihre Enttäuschung, die wir gern zum Anlass nehmen, unsere bereits sehr hohen Qualitätsstandards nochmals intensiv zu überprüfen.“

2.      Situation: Bei einer Bestellung eines mobilen Endgerätes wurde das Ladekabel versehentlich nicht mitgeschickt.

„Vielen Dank, dass Sie sich für den mehrfachen Testsieger entschieden haben. Bitte schreiben Sie uns Ihre Auftragsdetails via E-Mail und wir werden umgehend das fehlende Ladegerät kostenfrei ersetzen.“

Zu 1)- Hallo! Wir, unsere, bedauern und gern, nochmals intensiv- bäh!

Zu 2) Danke, dass Sie zu blöd waren, uns anfangs zu vertrauen. Wir haben probiert, Sie zu ärgern und müssen nun notgedrungen nachliefern.

Hässliche Formulierungen? Übertrieben? Vielleicht!

Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Menschen, die Betonung liegt auf alle, dies tief in ihrer Seele spüren. Die einzige Frage lautet, ob sie das so äußern könnten.

Bei der aktuell angestrengten Lage liegen die Nerven blank. Verwöhnen Sie den Gaumen Ihrer Gäste und Mitarbeitenden mit fein abgestimmten Buchstabensuppen!

Satire über den Brief der Bundesregierung an C-Risikogruppen

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….es klingelt und die ältere Nachbarin steht da und wedelt aufgeregt mit einem Brief: „Von der Bundesregierung! Was meinen die?“. Ich verstehe die Zeilen gleich, da ich mir den Nominalstil wie in dem Anschreiben seit Jahren abgewöhne.

„Bleiben Sie gesund.“ Einen Punkt hinter dieser umfassenden Verhaltensaufforderung der gesamten Regierung.

Weiterhin mysteriös bleibt:

  • 15 Masken mit einem Gutschein über 12. (Drei sind Anfang Januar schon verteilt worden)
  • Die Regierung schreibt, die Krankenkasse versendet.
  • Wegen der Überschneidung des Zeiträume muss man wahrscheinlich vom 16.02.-28.02.2021 zwei Masken übereinander tragen.
  • Die Berechtigungsscheine sind fälschungssicher und deshalb braucht man das Anschreiben dazu.
  • Die Apotheker sind leider zu schwach, die beiden Berechtigungsscheine allein voneinander zu trennen. Gott sei Dank ist die Schnittkante mit einem Scherensymbol vorgemalt.
  • Wieso darf ich dennoch ein Alltagsmaske nach AHA-Regel tragen.

Da kann schon mal im Tagesgeschäft einiges schief laufen, wenn alle Ministernden (gegendert) 80 Millionen Mitbürgenden (gegendert) Gesundheit wünschen. Puh!

P.S. Es gibt nichts, was sich nicht kaffeestrohhalmschlürfend mit Maske unter Nachbarn klären lasst.

Den Brief finden Sie hier.

Wenn Sie Ihre Unternehmenskommunikation genauso gestalten wollen, rufen Sie mich NICHT an.

Friseure sind Therapeuten

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… ich fühle mich gerade wie im 𝕃𝕒 𝕃𝕒 𝕃𝕒𝕟𝕕 😮:
„Der bayerische FDP-Landtagsabgeordnete und Ex-FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort fordert die unverzügliche Öffnung der durch den Lockdown geschlossenen Friseurläden.“
Kann er machen. Begründung:
„Denn Friseure würden wesentlich wichtigere Aufgaben erfüllen als nur die Haare zu schneiden.
Krankheitsfrüherkennung und „psycho-soziale Frage“
Markwort führt aus, er sei nach vielen Gesprächen mit Ärzten zu dem Schluss gekommen, dass Friseure als therapeutische Berufe einzuordnen seien. Friseure könnten am Kopf bereits früh ernste Krankheiten erkennen, beispielsweise „hochmaligne Tumore“. Darüber hinaus sei es auch eine „psycho-soziale Frage, ob Frauen mit kolorierten Haaren nicht zu Depressionen neigen könnten, wenn plötzlich weiße oder graue Haare durchkommen könnten“.

Was meinen z.B. SoloselbstständigeKünstler und Gastronomen dazu?
P.S. Trotz meiner Frisur weiß ich, wie wichtig das Wohlbefinden und Kopfgefühl ist. Nix für ungut liebe Innung!