Verlieren die Deutschen die Zuversicht?

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Nam liber tempor cum soluta nobis eleifend option congue nihil imperdiet doming id quod mazim placerat facer possim assum.

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start writing!

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Nam liber tempor cum soluta nobis eleifend option congue nihil imperdiet doming id quod mazim placerat facer possim assum.

Homeoffice ist auch nur ein neuer Job!

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

In meinem Berufsleben waren das Auftauchen des Handys und Navigationsgerätes für mich größere Einschnitte als die Heimarbeit.

Das war damals Stress pur: Auf der Autobahn unterwegs zu sein und im Stau zu stehen, ohne seinen Gesprächspartner darüber informieren zu können. Vielleicht noch an einer Tankstelle eine Telefonzelle suchen, um dann zu entdecken, dass man nicht die passenden Münzen dabei hatte. Auch durch die Autobahnkreuze des Ruhrgebietes zu irren, den Tankstellen-Atlas auf den Knien und die blitzartige Erkenntnis: Da hätte ich auf die A 45 abbiegen müssen!

Ich werde kurz die Schalen des neuen Orbits skizzieren, einige Tipps geben und dann auf die Besonderheiten im Konfliktumgang eingehen.

Die erste Umlaufbahn…

bin ich. Dabei lautet die entscheidende Frage „Warum gehe ich ins Homeoffice-Zwang oder Wunsch?“. Eine schonungslose Selbstanalyse anhand einer Tabelle mit zum Beispiel den Überschriften „dafür/dagegen“, Vorteil/Nachteil, Gewinn/Verlust“ geben mir eine Orientierung, mit der ich mich positionieren kann. Diese Selbstanalyse kann auch, sollte auch, in den emotionalen Bereich gehen: Welche Hoffnungen sind damit verbunden, welche Ängste und Sehnsüchte?

Die zweite Umlaufbahn…

ist die Arbeit und deren Rahmenbedingungen. Hier gibt es die 3 Segmente:

  1. Verträge und Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber über zum Beispiel Kostenübernahme, Datenschutz, Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Haftpflicht, Nutzungsgarantie, Zeiterfassung und so weiter.
  2. Technik: PC oder Laptop , Webkamera, Mikrofon und Ohrhörer, Bandbreite und spezielle Software und Schutz der Computer.
  3. Für mich als Konfliktnavigator ist das dritte Segment entscheidender: Wie wir anders miteinander kommunizieren und uns doch verstehen?

Eine neue Qualität entsteht!

Ich war vor einigen Wochen bei einem Weinabend über ein online-Konferenzsystem eingeladen. 6 Personen, alle miteinander unbekannt, selbst organisierter Wein und eine charmante gastgebende Person. Keine vorgegebene Struktur, sondern ein vorsichtiges, höfliches und umsichtiges miteinander in Kontakt kommen. Nach den 3 Stunden hatte ich mehr preisgegeben und mich wohler gefühlt, als wenn dieses Treffen live in einem Restaurant oder einer Bierstube stattgefunden hätte. Ein absoluter Gewinn durch die online Variante. Ein wunderbarer Nebeneffekt war, dass ich nach Ende der „Konferenz“ gleich zu Hause war und so den Abend ausklingen lassen konnte.

Die dritte Umlaufbahn…

ist das soziale Umfeld inklusive der Familie. Wo in der gemeinsamen Wohnung ist der Arbeitsplatz? Wie wird mit Störungen und jederzeit der Erreichbarkeit umgegangen? Wie wird Familie und Arbeit voneinander abgegrenzt? Hier ist der wichtigste Punkt, wie sich in einer intimen Partnerschaft das gegenseitige Rollenverständnis verschiebt, sogar neu definiert wird.

Wo ist das „Homeoffice-boarding“ System?

Zurück zu meiner provokanten Aussage, dass Homeoffice nur wie ein neuer Job sei. Auf jeden Fall würde ein „Homeoffice-boarding“ System diese neue Form der Arbeit reibungsfreier gestalten. Klartext: Wenn eine Personalabteilung 9 Monate nach dem Beginn der Pandemie kein System der Einführung von Homeoffice als Prozess niedergelegt hat, dann ist das kein Ärgernis, sondern ein nicht zu entschuldigendes Versäumnis. Vieles ist ähnlich und übertragbar zu gestalten. Natürlich gibt es Unterschiede und Besonderheiten, auf die Rücksicht genommen werden muss und der Schub, den die Digitalisierung hat, vervielfacht die Wucht.

Es ist ein anderes Werkzeug für die gleiche Arbeit. Ich habe in meiner Jugend den „Franzosen“ kennengelernt- ein verstellbarer Schraubenschlüssel mit beidseitigem Maul. Ein Multifunktionswerkzeug, das heute kaum noch bekannt ist. Es wurde abgelöst von 265-teiligen  Knarrenkästen und raffiniertem neuen Werkzeug. Bei deren Einführung hat nie jemand einen derartigen Hype verursacht, weil es geht dort in erster Linie um Zusammenbauen, Auseinandernehmen und in die Gänge bekommen. Bevor ich mich aber zu sehr aufrege, komme ich auf die Konfliktpotentiale zurück.

Konflikt-Tipps

Der Selbstkonflikt in der ersten Umlaufbahn ist der innere Konflikt, wie ich mit der Umstellung, der Ungewissheit und den anfänglichen Reibungsverlusten umgehe. Ausgiebige Selbstgespräche und Ergebnissicherung mit Protokoll, verwoben mit Kontemplation, auch neudeutsch Chillen genannt, lassen meine Einstellung im Umgang damit reifen.

Die zweite Umlaufbahn mit den Arbeits –und Rahmenbedingungen, lässt sich mit klaren Vorgaben, Verhandlungskultur und gegenseitiger Kompromissbereitschaft bewerkstelligen. Das Miteinander ist kreativer zu gestalten, da Teamevents, Weihnachtsfeiern nicht zu hundert Prozent durch Digitales substituiert werden können. Hier gibt es mittlerweile viele Beispiele, wie ein gewisser Prozentsatz von fehlender Nähe durch neue Formate ersetzt werden kann.

Im sozialen Umfeld der dritten Umlaufbahn geben Familienkonferenzen, klare Absprachen im Familienkreise und das angesprochene neue Austarieren der Beziehung die notwendige Sicherheit.

Lässigkeit und Nachlässigkeit

Zum Schluss werfe ich noch 2 Begriffe in die Runde: Lässigkeit und Nachlässigkeit. Auf der einen Seite Lässigkeit im Sinne von Unbekümmertheit, Zwanglosigkeit und ein cooler Umgang mit einer neuen Sache oder Situation. Nachlässigkeit ist das Synonym für Achtlosigkeit, Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit. Beide Antipoden beim Homeoffice, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer, bewegen sich zwischen diesen Begriffen und beziehen dabei einen Standpunkt.

Durchschnitt ist gut!

Eine Erkenntnis dieser neuen Zeit ist, dass in der Schnelllebigkeit neue Impulse nicht auf der Nulllinie eines Oszillografen erstrebenswert sind. Die Balance, der Durchschnitt an der Nulllinie zwischen den einzelnen Ausschlägen ist der Puls des Lebens. Es lebe der Durchschnitt!

In diesem Sinne: Frohes balancieren!

Ein launiges Gespräch darüber zoome ich beim Homeoffice Kongress vom 11.-15.12.2020 unter https://homeoffice-kongress.com/.

 

 

 

[Glosse] Covid-19 ist ein cooles Startup!

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Ein Gamechanger ist ein Unternehmen, das die Spielregeln einer gesamten Branche ändert. Im Sport war es z.B. der Hochspringer Dick Fosbury, der mit seiner Sprungtechnik, die Latte rückwärts zu überqueren, diese Disziplin revolutionierte.

Covi schafft es, mit minimalem Materialeinsatz und Produktionskosten eine ganze Welt in Umwälzung zu versetzen. Mit was für billigen Bauteilen das heutzutage geht!

Und erst die Logistik: Im Huckepack ohne eigenen Antrieb einen derartigen Verbreitungsgrad zu erreichen, ist eine beängstigend starke Leistung, übertrifft den Cola-Christman-Claus um Rentierlängen. Das schafft auch nicht mal die in der Sahara heimischen Silberameise, die schnellste Ameise der Welt. (Geschwindigkeiten von bis zu 0,855 Metern pro Sekunde – das entspricht 108 Körperlängen. Jeder mal selber triangulieren).

Covi schafft es, innerhalb von Monaten Wertschöpfungsketten zu brechen, das wirtschaftliche Leben zu infizieren und gesellschaftliche Eruptionen in wenigen Aerosolen zu zerstäuben. Zorros Maskenhersteller hätte sich

nie träumen lassen, dass mit Gesichtsfetzen derart horrende Umsätzen zu erzielen seien.

Primatenforschern bietet sich die einmalige Gelegenheit, Rotarschpaviane und Sippenverhalten im spezieseigenen Terrain zu studieren. Dominanzverhalten und Gruppendummheit, Verzeihung „soziale Intelligenz“ meine ich natürlich, sind ebenfalls ohne aufwändige Experimentalaufbauten vor der Haustür analysierbar. Gesellschaftliche Verwerfungen lassen sich in Einkaufscentern mittels Zelluloseaktivitäten aufzeigen. Das ist doch für den Arsxx!

Die kleinen Säugetiere werden in der Nachahmung ihrer Erzeuger gehemmt. Da sind artfremde Verhaltensmuster keine Überraschung, wenn schon die alten Populationen ihre Bauten nicht mehr verlassen, um Balzverhalten und Gesang nachzugehen, ganz zu schweigen von der Aufnahme bewusstseinserweiternder Substanzen zur Entspannung. Der Jagdinstinkt versandet auch, wenn die Testosteronträger nicht mehr ihre Eisengewichte gen Himmel wuchten können. Ebenso die Elfen auf Zweirädern, die sich nicht von der Stelle bewegen.

In den Bruthöhlen werden die Sippenmitglieder gezwungen, sich miteinander zu beschäftigen. Horror pur!

Auf der hellen Seite dieses Phänomens überschlagen sich die Entwicklungszyklen. „Isch und Computer- neee, wozu?“ Wir sitzen nun in Kellern und Abstellräumen vor digitalen Endgeräten und kommunizieren miteinander im Businesssektor, schulen uns, verhandeln Verträge, während wir untenrum in Puschen rumlungern und hinter dem Greenscreenvorhang  unsere Gartenzwergsammlung verstaubt. Plötzlich geht „was wir immer so schon gemacht haben“ plötzlich auch anders und sogar besser. Wir entwickeln uns, unsere Gesellschaft verändert sich Gott sei Dank noch nicht blutartig, sondern blitzartig. Innovationen erblühen, die Kreativität sprießt, Innovation und Flexibilität  sind die neuen Regeln im New Game- alles durch diesen „schlüpfrigen kleinen Scheißerchen“. (Wer das Zitat erkennt, bitte im Kommentar ergänzen!)

Olympische Spiele 1964 in Tokio Hochsprung Sieger mit Straddle-Technik 2,18 m, Dick „Covi“ Fosbury 1968 satte 2,24 m. Sollte uns alles zu denken geben.

Mögen die Neuronen des homo oeconomicus fortan glühen und er ab jetzt gute Entscheidungen treffen. Zum Schluss noch ein Virologenwitz: Fragt der Arzt: „Brennt’s beim Wasserlassen?“ Antwort: „Angezündet hab ich’s noch nicht …“ oder war das der Urologe? Ich will Sie nicht mit Kleinigkeiten aufhalten.

Auf der Frage, wer der CEO und Founder von der Covid-19 AG ist, darf ich nichts sagen, weil mein Aktienpaket gerade viral abgeht.

Charaktertest bestanden?

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

„Die Corona-Krise ist ein Charaktertest!“ Das sind markige Worte mit erheblichem moralischem Drohpotenzial.

Erstmal Wikipedia fragen:

Unter Charakter versteht man traditionell …diejenigen persönlichen Kompetenzen, die die Voraussetzung für ein moralisches Verhalten bilden…auch dessen Temperament bzw. dessen auffällige Verhaltensgewohnheiten.

Wird Charakter genetisch determiniert oder durch die Gesellschaft geformt? Eine uralte Frage, an deren Antwort Vielfalt der Prozentaufteilung ich mich nicht beteilige. Überzeugt bin ich, dass äußere Faktoren wie Erziehung Gesellschaft soziales Umfeld einen prägenden Einfluss haben.

Was sagt also der aktuelle Umgang mit Corona über den Charakter der Gesellschaft aus?

Um es vorwegzunehmen: Vielfalt!

Vom strikten Verfechter staatlicher Kontrollmaßnahmen über vermittelnde Ansätze bis hin zum apokalyptischen Reiter findet sich die ganze Bandbreite in unserer Gesellschaft wieder.

Das ist die Herausforderung.

Sie kennen das beim Einkaufen: Wenn das Verkaufspersonal Ihnen entweder 2 Hosen zum Gala-Dinner-Ausrüstung vorschlägt oder mit elegantem Armschwung in die Weite des Verkaufsraumes zeigt mit den Worten: „Hier finden Sie garantiert etwas!“

Bei letzterem bin ich selbst gefordert. Was steht mir? Gediegen oder mutig? Ökologisch oder billig? Nehme ich noch die 3 Kilo für die coole Hose ab? Ich brauche einen Standpunkt für meine Entscheidung . Gutes Verkaufspersonal führt Sie im Gespräch durch Fragen zur Entscheidung: dies oder da? Das ist für mich hier die Charakterfrage.

Bei mir selbst anfangen, eine Haltung zu haben:

  • Ja, ich habe Angst vor Corona!
  • Ja, für das Gemeinwohl akzeptiere ich persönliche Einschränkungen!
  • Ja, es gibt Menschen, die das anders sehen!
  • Ja, mit diesem diskutiere ich!
  • Ja, extremen Positionen widersetze ich mich!
  • Ja, …

Eine Seitenschlenker muss ich noch machen.

Diese dafür notwendigen Charaktereigenschaften entwickeln sich größtenteils in unserer Kindheit und Jugend. Das Zauberwort dazu heißt Bildung!

Ich habe 0, in Worten Null, Verständnis für die Rumeierei und Experimentierfreude in bildungspolitischen Fragestellungen. Die Früchte diese Dilettantismus fallen uns immer wieder auf die Füße. Für alle, die jetzt Schnappatmung bekommen. Ein Dilettant ist jemand, der sich an einer Sache erfreut, sie nicht professionell betreibt. Davor möge uns der Schutzpatron der studierenden Jugend Aloisius von Gonzaga bewahren.

Also was ist zu tun:

  • Bildungspolitik an den Grundwerten unserer Demokratie ausrichten und darin Schwerpunkte setzen
  • Bürgern und Bürgerinnen selbstverantwortliches Handeln zutrauen
  • Informationspolitik tendenzloser und transparenter gestalten
  • #miteinander

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

www.christoph-michalski.de

Wen wollen Sie im Sturm auf der Brücke eines Schiffes sehen

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Den Koch, der Ihnen sagt, dass die Kartoffeln noch 2 Wochen reichen?


Den Entertainer, der ein optimistisches Lied anstimmt oder den Philosophen, der über die Chancen in der Krise mental flaniert? Am besten von allem etwas und der/die einzige, die das vollbringen kann, sind Sie als Inhaber, Geschäftsführer oder Führungskraft. Und zwar in Corona-Zeiten jetzt und sofort mit einer starken Präsenz, die den Leuchtturm in der wilden Fahrwassern signalisiert. Genug der maritimen Bilder.

Die Bedürfnisse als Grundlage

Grob gesagt haben Menschen 3 Grundbedürfnisse: Sicherheit, Zugehörigkeit und Wachstum. Letzteres ist momentan nicht so aktuell und trifft mehr für die zu, die sich Gedanken machen, wie es nach der Krise weitergehen kann- wichtig, aber später!

Emotional tangiert sind wir immer, wenn eines dieser 3 oder alle 3 Bedürfnisse in unterschiedlicher Füllhöhe z.B. auf Reserve laufen. Äußern tut sich das in einer Emotion, die in diesem Fall als Botschafter des Bedürfnisses gilt. Das ist der Anknüpfungspunkt für Sie, Ihre persönliche Souveränität zu zeigen und den Mitarbeitenden die notwendige Orientierung zu geben.

Als Der Konfliktnavigator bin ich sehr häufig in Firmen, wenn sich schwierige Situationen am Horizont abzeichnen oder schon die schweren Wolken über ihnen sind. Mit seismographisch feinen Antennen schauen die Menschen jetzt sehr genau auf die „Brücke des Unternehmens“, gerade wenn eine Krise wie diese Pandemie über uns reinbricht.

Ich kenne einen Fall, wo der Chef den Brief des Rechtsanwalts zum Thema Kurzarbeit wegen Corona mit den Zeilen „zur Kenntnisnahme…“ an alle Mitarbeitenden weitergeleitet hat. Lachen Sie nicht, das mag das untere Ende der Skala sein, zeigt das nach oben hin noch ausreichend Luft ist.

Die Idee der Lösung

Nachdem ich nun ausreichend die Schiffsglocke geläutet habe, spült sich die Frage nach oben „Wie geht es ihrer Meinung nach?“

Dazu habe ich Ihnen 5 P zusammengestellt, die eine Bauanleitung für ein gutes Krisenmanagement sind.

    1. persönlich
    2. permanent
    3. passend
    4. publik
    5. professionell

zu 1 persönlich) Mit persönlich ist gemeint, dass ein Inhaber, Geschäftsführer oder Führungskraft als direkt erlebbarer Mensch in Erscheinung tritt. Ich möchte als Mitarbeitender zu meinen direkten Vorgesetzten oder meinen Arbeitgeber das Gefühl eines persönlichen Kontaktes haben- keine Pressemitteilung mit „man sollte“ Formulierungen oder Worthülsen. Gerade auch in Zeiten der asynchronen Kommunikation über technische Hilfsmittel brauchen Menschen „Individium“- Ansprache.

Zu 2 permanent) Wie oft schauen sie am Tag in News Ticker, Social Media Accounts oder Presseveröffentlichungen, um das gute Gefühl zu haben, auf dem neusten Stand zu sein? Genau so geht es den Mitarbeitern in angespannten Zeiten, da sie einen permanenten Informationsfluss benötigen zur Beruhigung und das Gefühl, selbst und ständig darauf zugreifen zu können.

Zu 3 passend) Allgemeine Formulierungen und statische Begriffe vermitteln eher das Gefühl der Distanz. Die aus dem Marketing bekannte Zielgruppenorientierung ist hier das Maß der Dinge. Ein Mitarbeitender der Verwaltung hat eine andere Informationsbedarf als der Außendienst. Die gleiche Differenzierung gilt für Kunden, Kooperationspartner und Lieferanten.

Zu 4 publik) Die Wahl des entsprechenden Kommunikationskanals hängt sowohl von der technischen Erreichbarkeit als auch von den Konsumgewohnheiten der Zielgruppe ab. Von dem klassischen Aushang am Mitarbeiterinformationsbrett über Newsletter, Infoboards am Arbeitsplatz oder im Internet bis hin zu Audio- oder Videobotschaften reicht hier die Palette.

Zu 5 professionell) Die angesprochene Professionalität der Veröffentlichungen hängt weniger an der rhetorischen oder technischen Qualität. Hierbei geht es mehr um eine zielführende Struktur und ein gewisses Grundmaß an Vorbereitung, Darstellung und Umsetzung. Sie pitchen nicht um einen Auftrag vor Kunden sondern vor ihren Mitarbeitenden!

Letztendlich ist die alles entscheidende Frage, die sich jeder Konsument ihre Botschaft stellt: Was nutzt es mir? Was habe ich davon? Macht es ich sicherer“?

Das Modell zur Anwendung

Ein konkrete Modell der Struktur eine Videobotschaft ist folgendes Modell:

    • Benennen der Tatsachen und realen Situation mit faktischer Untermauerung
    • Darstellung der daraus resultierenden Folgen und Konsequenzen
    • Äußern des eigenen emotionalen Anteils oder den der Zielgruppe
    • Formulierung einer Bitte, Wunsches oder Forderung

Dabei formulieren Sie knapp, klar, präzise und schweigen dann.

Mit welchem Segment gestartet wird, ist auf die jeweilige Situation abzustellen. Manchmal ist der Einstieg über das Gefühl passen, bei Vitalisierungsreden ist die Aufforderung, der Appell am Anfang die zielführende Variante. Der Titel ist Modells 4/4=1 weist darauf hin, dass nur alle 4 Teile die runde Ansprache ergeben.

Das Fazit

Diese ganzen Gedanken münden in dem einem Extrakt: Action! Ob Sie es mögen oder nicht, jetzt sind die Verantwortlichen als Leuchttürme und souveräne Leitfiguren gefragt, die Orientierung und Vertrauen vermitteln.

Deshalb endet dieser Artikel mit dem Wunsch, dass die Krisen- bzw. Unternehmenskommunikation wie ein Marketingkampagne mit einer detaillierten Auflistung von Frequenz, Themen, Kanäle, und Ziel im Voraus geplant wird.

Meine Unterstützung

Auf meinem YouTube Kanal finden Sie eine ausführliche Darstellung meiner „Anleitung“ und eine Beispielrede, die nicht perfekt ist und das ist auch gut so!

Ich wünsche Ihnen persönlich gute Gesundheit und ihrem Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg.

Rufen Sie 01578.1765683 an, kontaktieren mich über LinkedIn oder mailen unter senior@christoph-michalski.de.

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

#konfliktnavigator #gemeinsam #krisenmanagement #leuchtturm #souveraen #corona

Warum digitale Propheten Klavier spielen sollten

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

„Wir müssen unsere Customer Journey updaten …


Ohne Algorithmen geht es nicht mehr. Wir sollten schauen, dass unsere Prozesse verschlankt werden und alles lean und agil ablaufen kann … Ohne KI geht bald gar nichts mehr, da müssen wir aufrüsten!“

Kommt Ihnen das bekannt vor? Klare Sache: Die Digitalisierung bringt unweigerlich große Umbrüche mit sich. Wer auch in Zukunft am Markt die Nase vorn haben möchte, kann es sich nicht leisten, in alten Mustern zu verharren. Was viele übereifrige Führungskräfte und Vorstände dabei jedoch übersehen: Übereilter Aktionismus und Changemanagement auf Teufel komm raus geht in den seltensten Fällen gut. Und nach anfänglicher Begeisterung blicken Sie überall in lange Gesichter, weil es mit der Umsetzung einfach nicht so reibungslos klappen will. Vielerorts wird dann der Changeberater vor die Tür gesetzt und ein neuer Heilsbringer gesucht, der das Unternehmen in eine glorreiche Zukunft führen soll.

Digitalisierung Anno 1983

Auch, wenn alle vor dem Begriff erschaudern: eigentlich ist die Sache mit der Digitalisierung nicht neu. Ich habe sie schon mal mitgemacht. Nach zehn Jahren Klavierunterricht kaufte ich mir 1983 einen Synthesizer – den Yamaha DX-7. Eine Sensation nach dem analogen Moog-Modell! Ich fand es damals wahnsinnig spannend, welche neuen Möglichkeiten sich damit auftaten. Und so machte ich mich auf die Reise der Elektrifizierung meiner künstlerischen Fähigkeiten. Warum ich Ihnen das erzähle? Weil ich, um ein solches Gerät sinnvoll bedienen zu können, natürlich das Handwerk des Klavierspielens beherrschen musste.

Mit anderen Worten: Eine digitale Transformation setzt Grundlagen voraus! Depeche Mode wären sicherlich nicht zu den Synthie-Pop-Ikonen geworden, wenn keiner der Jungs in seiner Jugend das Handwerk am Klavier gelernt hätte. Und das gleiche gilt auch für Unternehmen: Glauben Sie, Apple wäre heute Apple, wenn hinter der Fassade alles Kraut und Rüben wäre? Firmen müssen ihr Handwerkszeug beherrschen, bevor sie die digitale Transformation anstreben. Das heißt, die Führung muss klar geregelt sein. Werte, Markenkern und Zielgruppe sind klar definiert und der Vertrieb macht schlagkräftig seinen Job. Nur wenn das alles gegeben ist, kann im nächsten Schritt eine wahrhaftige Klangexplosion entstehen.

Kenntnisse statt heiße Luft

Das gilt übrigens nicht nur für die Weiterentwicklung von Unternehmen und die Komposition von fetzigen Musikstücken, sondern auch für die selbsternannten „Digitalisierungs-Gurus“, die in Funk, Fernsehen und auf Kongressen ihr Unwesen treiben. Ohne mit der Wimper zu zucken, machen sie uns düsterste Prophezeiungen. Schon bald werden wir nur noch Sklaven der Maschinen sein und Computer die Macht übernommen haben. Mindestens. Das Interessante dabei: Nicht wenige dieser neuzeitlichen apokalyptischen Reiter lassen in ihrer Biographie tief blicken – und jegliche IT-Kenntnisse vermissen. Und trotzdem fühlen sie sich berufen, über die Digitalisierung und deren Folgen zu predigen. Das ist ungefähr so, als würde ich Schwangerschaftsrückbildungsgymnastik anbieten – bloß, weil ich ausgebildeter Bewegungslehrer bin. Wie heißt es so schön im Volksmund: Knapp vorbei ist auch daneben. Und doch gibt es immer noch genug Dumme, die dennoch auf diese analogen Blasebälge reinfallen und am Ende für ihr Geld nichts bekommen – außer viel heiße Luft.

Für mich steht fest: Keine Klavierkenntnisse – keine Transformation. Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

Hybrildung Nr. 5- Warum das notwendig ist?

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Das entstand aus purem Eigennutz:


Bei meiner Unterstützung in Firmen zum Thema Konfliktmanagement habe ich immer wieder festgestellt, dass ist zwar mein Stoff durchgezogen habe, der Hafteffekt bei den Teilnehmenden jedoch sehr unterschiedlich war.

Das habe ich doch gelernt

Das erinnerte mich an meine Grundprofession Pädagoge. Also stieg ich in dieses Thema wieder ein und stellte fest, dass durch die Digitalisierung wunderbare Chancen entstehen, nachhaltige Vermittlung und Einsichten zu erzeugen.

Ich habe Anfang des Jahres 2020 einige Projekte in dieser Art durchgeführt – dort war der Anteil von Online-Konferenzen noch weitaus geringer, weil physische Anwesenheit in den Firmen noch möglich war. Dabei habe ich festgestellt, dass durch die stärkere Differenzierung der unterschiedlichen Lerntypen und Lernkanäle, der besseren Integration der Ist-Situation des Unternehmens und deren Ressourcenmanagement die Umsetzung in den Arbeitsalltag wesentlich gesteigert werden konnte.

Die Kritik am Bisherigen

Ich habe für einen großen Automobilkonzern mehrere Seminare im Bereich Präsentation, Argumentation, Schlagfertigkeit und Selbstmanagement durchgeführt. So habe ich Teilnehmer wiederholt in meinen Seminaren gehabt, die einen umfangreichen Schulungsplan als Jahresprogramm hatten.

Ich habe mich immer dann wieder gewundert, dass die Begeisterung für das neu Erlernte scheinbar auf dem Wege in den Arbeitsalltag verloren gegangen ist. Die jahrzehntelang eingefrästen Muster und Strukturen lassen sich nicht durch ein 2 Tages Seminar wesentlich beeinflussen. Weiterhin kennt jeder in meiner Situation die zarte Balance, den unterschiedlichen Typen in einem Seminar gerecht zu werden. Das zeigt sich meistens durch temporär leere Blicke bei einzelnen Einheiten und offensichtlichem Sekundenschlaf.

In der klassischen Seminarform konnte ich nur hoffen, so viele Einzelportionen zu bestreiten, dass ich nach dem Gießkannenprinzip alle irgendwie mit meinen Erkenntnissen beregne. Der Rest der Zeit ist weniger effektiv genutzte Ressourcen.

Die Chance der Digitalisierung

Genau hier setzt diese neue Mischung an: aus meinem Angebot an den hybriden Zutaten setzt sich jeder Teilnehmende das Programm zusammen, das seiner Individualität nahe kommt. Somit wird mentaler Leerlauf und Zeitabsitzen im Seminaren gespart, jeder lernt das, was er für die aktuelle Bewältigung seines Arbeitsumfeldes benötigt oder wird gezielt auf zukünftige Aufgaben vorbereitet.

Ein konkretes Beispiel- „Schwierige Mitarbeitergespräche führen“ ist ein beliebtes Seminarthema in allen Akademieprogrammen. Jetzt sitzen in den Präsenzseminare

    • in Zukunft zu befördernde Mitarbeiter (vom Mitarbeiter zum Chef)

    • junge Hochschulabsolventen in direkt anschließender Verantwortungsposition

    • routinierte Führungskräfte mit mehreren Jahren Erfahrung

    • alte Hasen, die schon viele Stürme über sich ergehen lassen haben und

    • die Frustrierten, die sich Wundermaßnahmen und Heilsrezepte erhoffen

Jetzt bediene ich diese Segmente mit Grundlagen der Theorie, Anwendungsbeispielen, Videos, Fallstudien, Rollenspielen, Kleingruppenarbeit, interaktive Lernspiele und vieles mehr aus dem reichhaltig gefüllten Methodenkoffer.

Denn auch ich habe einen Eigennutz: Am Ende gibt es eine Seminarbewertung der Teilnehmer, bei der ich hoffe für weitere Aufträge möglichst gut abzuschneiden. Also ein bisschen Feuerwerk abbrennen, Zaubern, Versicherungstipps geben, Katzenvideos zeigen, später anfangen und früher aufhören. Bevor ich nun weiter dieses Szenario überzeichne, wurde genügend deutlich, worauf ich hinaus will.

Deshalb appelliere ich an alle Führungskräfte und Personalverantwortlichen in den Unternehmen: Nutzen Sie die Chance, Bewährtes mit Neuem so miteinander zu kombinieren, dass Sie zusammen das Beste erhalten!

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

Hybrildung Nr. 4- Wie es abläuft und warum Michalski?

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

In den ersten 3 Artikeln sind die Neuartigkeit, Grundstruktur, die Bestandteile …


…und das Momentum der Kombination ausführlich dargestellt worden.

Wie der Prozess in die Praxis umgesetzt wird

Natürlich beginnt es mit einer Analyse und Zielvorgabe- Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass Bewährtes und Bekanntes die wesentlichen Bestandteile sind:

    1. Bedarf klären
    1. Ziel bestimmen
    1. Ist- Zustand dokumentieren
    1. Ressourcen klären
    1. Technik klären
    1. interne Organisation bewerkstelligen
    1. Struktur planen
    1. Meilensteine definieren
    1. Feedbackschleifen einarbeiten
    1. Projektablauf publizieren
    1. Auftaktveranstaltung
    1. Durchziehen
    1. Auswerten
    1. Optimieren

Die Besonderheit beginnt ab Punk 7: der Strukturplanung. Hier spleißt sich das System von der herkömmlichen Art und Weise auf. Die Teilnehmenden an dem Programm erstellen aus ihrer individuellen Lerneigenheit ihren persönlichen Plan, an welchen Einheiten sie teilnehmen, was sie dem Ziel näher bringt. Das bedingt z.B. eine exakte methodische Vorbereitung der einzelnen Bausteine, die dadurch einen vorher präzisierten Kenntnisstand voraussetzen – wie der Teilnehmende diesen erlangt, hängt von dein eigenen Lernstrategien ab- im Selbststudium, über Video, Buch oder online Session: „Wenn dieser Punkt gestartet wird, ist folgendes Voraussetzung für die Teilnahme …[Auflistung der Einsichten und Kenntnisse].“

Ein Ablaufplan könnte sein:

Dazu nehmen Sie bitte das Artikelbild zu Hilfe, das ein Beispiel für den möglichen Ablauf darstellt.

Warum kann das Michalski?

Kurz und knapp:

    • 2 pädagogische Diplom-Studienabschlüsse (Musiklehrer/Erwachsenenpädagoge)
    • Abschluss MSc IT-Management
    • 30 Jahre Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung
    • 15 Jahre Führungskraft mit zuletzt über 700 MA in einem Konzernteil
    • 10 Jahre selbstständig als Der Konfliktnavigator
    • Aufbau einer bundesweiten Computerschule mit 70 Niederlassungen in den 90iger Jahren
    • a. Lehrbeauftragter an einer Fachhochschule, die durch Corona ab 2020 komplett digital agiert

Warum es notwendig ist, erläutere ich im nächsten Blogbeitrag.

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

Hybrildung Nr. 3 – Was sind die Zutaten und was ist der Nutzen?

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf
Der Begriff Hybrid bezieht sich auf etwas Gebündeltes, Gekreuztes oder Vermischtes.

Das bedeutet, vorhandene Elemente oder Ingredienzien werden miteinander verbunden.

Deshalb sind die Zutaten dieses neuen Bildungsansatzes schon bekannt und alt bewährt. Wie schon in vorherigen Betrag an der Legierung oder dem Teig dargestellt, liegt die Innovation in der Kombination der Elemente. In diesem System werden also die Klassiker der bisherigen Aus- und Weiterbildung gemixt, so dass alle Lern- und Wahrnehmungstypen angesprochen werden. Dabei werden äußere Rahmenbedingungen und die Firmen-DNA mit einbezogen.

Die Bestandteile

Für das Thema Konfliktmanagement sind das konkret:

    • Vortrag Video- Erleben des Themas und Referenten im Bild und Ton mit Atmosphäre
    • Buch „Die Konflikt-Bibel“- Theorie und Hintergründe zum Nachlesen und Reflektieren
    • Online Meetings- Interaktion und Austausch über die aktuellen Fragestellungen
    • Selbstlernphasen- Festigung und Schwerpunktausbildung der Erkenntnisgewinns
    • 1-1 mit Telefon oder online- individuelle Fälle konkret klären

Wieder eine neue Idee 🙂

Toll- wieder ein neues System. Das wurde schon so oft versprochen und ist dann meist wieder versunken. Ja, das stimmt. Das „Revolutionäre“ daran ist, dass es keine grundlegende Neuorientierung im Sinne von „Jetzt ist alles komplett anders!“ darstellt, sondern das Beste vom Besten kombiniert und dabei auf den Menschen und das Unternehmen fokussiert ist.

Was bringt das?

Der Nutzen stellt sich dar in:

    • Flexibilität und Individualität im aktuellen Kontext der Firma- was Sie brauchen und nicht mehr- deshalb auf kostenbewußt!
    • Menschentyp mit individuellen Lerngewohnheit berücksichtigen- jeder wird mit seinem Stil mitgenommen-des den Transfer in der beruflichen Alltag fördert!
    • Effizienz im Zeit- und Ressourceneinsatz- Spitzenbelastungen und plötzliche Projekte verschieben nur den Ablauf und fordern keinen Abbruch!

Der Mehrwert

Dieses System ist problemlos auf alle anderen Themen in Ihrem Unternehmen zu übertragen, quasi als Blaupause für die zukunftsorientierte Mitarbeiterentwicklung des Unternehmens.

Den konkreten Ablauf beschreibe ich im nächsten Blogbeitrag.

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!

Hybrildung Nr. 2- Wie es funktioniert…

Portrait zur Vita Christoph Maria Michalski fotografiert von Hergen Schimpf

Jetzt geht es um die Blickwinkel der Methodik.


Nachdem im ersten Beitrag die Hintergründe der Architektur-Innovation von Bildung vorgestellt wurden, geht es jetzt um den Mix von

    • verschiedenen Medien
    • + Beachtung der unterschiedlichen Lerntypen
    • + der komplexen Aufnahmekanäle des Menschen
    • + der Sendeart von Wissen und dessen
    • + Verarbeitung im Kontext der Lernumgebung.
    • = Veränderung

Der Erfolg beruht also auf der Verzahnung der bekannten und leider wenig angewandten Erkenntnisse, wie Menschen lernen und sich entwickeln. Meine Kunst ist es, die verschiedenen Angebote so zu kombinieren, dass der maximal individuelle Erkenntnisgewinn möglich ist.

Ein Beispiel aus der Welt der Metalle:
Eine Legierung ist ein metallischer Werkstoff aus mindestens zwei Stoffen oder Elementen, der andere Eigenschaften als die Ausgangstoffe hat. Bronze besteht z. B. aus mindestens 60% Kupfer. Bei z.B. Aluminiumzugabe wird Bronze seewasserbeständig und verschleißfest, so dass es für Schiffspropeller verarbeitet wird. Mit 12 % Mangananteil wird Bronze korrosionsbeständig und hitzebeständig              für elektrische Widerstände. 2 % Beryllium ermöglichen durch Härte und gleichzeitig Elastizität den Einsatz als Federn und in Uhren.

Ein Beispiel aus der kulinarischen Welt
Weniger naturwissenschaftlich ist ein Bild aus der Hauswirtschaft- Teig. Das Ei klebt den Teig zusammen und macht durch Lecithin geschmeidig. Gleichzeitig hilft es, Wasser und Fett im Teig zu vermischen. Backpulver lockert den Teig und verkürzt die Zubereitungszeit im Gegensatz zu Hefe sehr stark. Rezepte finden Sie wie Sand im Meer und trotzdem schmeckt der eine Kuchen besser als der andere. Natürlich spielen die Zutaten eine Rolle und doch wird die Leckerkeit eher der Backkunst des Produzenten zugeschrieben.

Genauso ist es mit den Zutaten in der Weiterbildung. Die unterschiedlichen Zusammensetzungen der Einzelteile sind auszurichten auf den „individuellen Metallbereich oder Teig“ und deren realen Bedarf und können nicht mit der Gießkanne pauschalisiert werden.

Mit welchen Bestandteilen das Ganze umgesetzt wird, finden Sie in nächsten Blogbeitrag.

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!