Yippie ya yeah, Start-up! Oder: Wie ich so richtig auf die Nase gefallen bin …

Sobald das Wort „Start-up“ fällt, kriegen viele feuchte Augen und brechen in Begeisterungsstürme aus: mega cool, das ist die Zukunft, muss man unbedingt unterstützen … Ich verrate Ihnen etwas: Muss man überhaupt nicht. Denn es ist gar nicht so leicht, die seriösen Vorhaben von den Windhunden zu unterscheiden. Hoffnungen können mitunter schnell enttäuscht werden.


Ich habe mich vor Jahren einem Beraternetzwerk angeschlossen, dass sich als größtes Netzwerk für freie Unternehmer im deutschsprachigen Raum etablieren wollte. Klang für mich nach einer guten Idee. Also unterschrieb ich einen Vertrag und es passierte … nichts. Rückblickend habe ich nichts außer enttäuschte Hoffnungen bekommen. Und es hat mich einen fünfstelligen Betrag gekostet, aus der Nummer wieder rauszukommen.

Meine drei Erkenntnisse, die ich an Sie weitergeben möchte:

  1. Auf eigene Bedürfnisse achten! Wer auf der Suche nach Support bei der Realisierung seiner Träume ist, ist schnell anfällig für Angebote wie „Top-Redner werden in drei Tagen!“ Egal wie schön es klingt – sowas ist Murks. Analyse – Check – realistisch bleiben.
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  3. Es muss für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein: Sie investieren Geld – und bekommen dafür im gleichen Moment Know-how, Kontakte oder was auch immer.
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  5. Loslassen, vergeben und weitermachen. Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes mein Lehrgeld bezahlt. Damit ist die Sache abgehakt. Belasten Sie sich nicht weiter mit negativer Energie!

Und falls jemand jetzt das hohe Lied von Start-ups singen will – zeige ich gerne meine Kontoauszüge. Ich bin selbst als Business Angel unterwegs, um es anders zu machen. Denn es heißt schließlich start-up und nicht –down.

Mehr dazu gibt es auf Konfliktmanagement TV, schauen Sie rein!