Warum digitale Propheten Klavier spielen sollten…

Achtung - kann empfindlichen Menschen auf den Magen schlagen!


Ich hab schon mal eine Digitalisierung mitgemacht.

Nach zehn Jahren Klavierunterricht kaufte ich mir 1983 eine Synthesizer von Yamaha DX-7, nach dem analogen Moog eine weitere Sensation.

Die Frage, ob durch diesen Wandel Musiker arbeitslos wurden und er die Welt verändert hat, verdrängen wir mal auf einen anderen Blogbeitrag.

Als ich mich mit diesem Computer vertraut machte, ging ich also auf die Reise der Elektrifizierung meiner künstlerischen Fähigkeiten.

Darauf will ich letztendlich hinaus: Um Keyboard spielen zu können, habe ich Klavier als Handwerk gelernt. Eine digitale Transformation setzt also erst mal Grundlagen voraus. Bei einer Firma sind das Werte, Führung, Markenkern, Wertschöpfungskette, Vertrieb,…

Kein Klavierkenntnisse- keine Transformation.

Für Unternehmen bedeutet dies also erst mal die Basics festigen, bevor eine Klangexplosion von statten gehen kann.

Genauso trifft das auf die apokalyptischen Redner und Propheten zu, die ohne IT Kenntnisse Digitalisierung und deren Folgen predigen.

Ich bin ausgebildeter Bewegungslehrer, könnte also eine fachlich fundierte Schwangerschaftsrückbildungsgymnastik durchführen. Bisher ohne Erfolg, da die sogenannte Kompetenzvermutung bei diesem Vorhaben nicht greift.

Also – warum fallen viele auf analoge Blasebalge rein?

P.S. Ich bin auch „Professional Master of Science (MSc) Informations- und Kommunikationstechnologie-Management der Donau- Universität Krems - Zentrum für Telematik“ 2004

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!