Sicherheit muss fühlbar sein!

In den letzten Wochen tobt ein erbitterter Expertenstreit: Pandemie ja oder nein,...


welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Wie sicher ist es, an einer Großveranstaltung teilzunehmen? Ist unser Gesundheitssystem ausreichend vorbereitet?...

Meiner Einschätzung nach entsteht die hohe Temperatur die Diskussion durch den emotionalen Faktor. Sachliche Informationen tragen nur im geringen Maße zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Alle Statistiken helfen mir nicht, wenn ich Angst habe.

Das ist für mich der große Mangel der aktuellen Diskussion: Das Bedürfnis nach Sicherheit wird nicht gestillt! Was mir also fehlt, sind tatkräftige Aktionen, wie zum Beispiel die Aussage eines Ministers, dass das Auffüllen von Regalen am Wochenende erlaubt sei, damit der Eindruck vermieden wird, es existieren Engpässe in der Versorgung. Wenn ein Fußballverein Zuschauern aus der Region Heinsberg das Angebot macht, den Stadionbesuch gegen Geldrückgabe und einer Freikarte auszusetzen.

Es würde meiner Ansicht nach also mehr zur Beruhigung beitragen, gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln, die das Bedürfnis nach Sicherheit und Zusammenhalt fördern.

Warum werden in Schulen nicht offizielle Handwaschpausen eingerichtet, Elternabende und Infoveranstaltungen angehalten? Es gibt viele Ideen, wenn wir die Menschen einbeziehen.

Die Ausbreitung des Virus kann meiner Ansicht nach stark eingedämmt werden, wenn offensiv und für Menschen erlebbar gehandelt wird.

Das ist die Aufgabe eines Katastrophenplan für Pandemien, nicht nur die logistischen und wissenschaftlichen Aspekte zu berücksichtigen, sondern die Gefühlswelt und Bedürfnisse der Menschen aufzunehmen und durch gezielte Aktionen zu stärken.

Lieber mittendrin statt außen vor!

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Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!