Beleuchtungsfragen der UEFA

… UEFA Diskussion zum stillen Nachdenken vor dem Schrei: (bitte zu Ende lesen)
·        Aufstockung der auf 24 Mannschaften aus rein sportlichen Gründen
·        Mannschaften und Fans reisen trotz Pandemie durch Europa, während unsere Kinder in den Schulen noch Masken tragen
·        Sponsoren der EM sind Qatar Airways, Gazprom und TikTok, also aus Länder mit hohen Menschenrechtsstandards
·        Deutsche (Ex)-Fußballstars machen Werbung für Wettanbieter mit Spielsuchtcharakter
Die Liste ließe sich fortsetzen.

Wir kaufen Trikots, abonnieren Bezahlsender, schauen trotzdem und fiebern mit. Wir stützen damit das System „Fußball“. Wir empören uns an Beleuchtungsfragen.

In Mönchengladbach gab es in der Karnevalssession 2019/2020 das erste schwule Prinzenpaar-Narrhalla Marsch.
Keinen einzigen offen schwulen Spieler gibt es im europäischen Fußball- statistisch fragwürdig.
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Wie halten WIR es im normalen Alltag mit Vielfalt, Anderssein, Verständnis, Rücksicht?

Empörung ist wichtig, weil dadurch Veränderungen erzwungen werden. Letztendlich fängt es immer im Kleinen an, bei mir, meiner Familie, meinen Freunden.
Empören wir uns auf vergleichbare Art und Weise über „dumme“ Sprüchen beim Grillen, bei Familienfeiern, bei Freizeitaktivitäten. Ziehen wir die Konsequenz und kaufen „da“ nicht mehr ein, treten aus dem Verein aus und kündigen Bekanntschaften?

„Ich schreibe das für einen Freund“ ist die humoreske Variante von „selbst-nicht-trauen“.

„Arsch huh, Zäng ussenander“ war das Motto im November 1992 von 100.000 Menschen auf dem Chlodwigplatz in Köln. Künstler der Kölner Musikszene veranstalteten ein Konzert „gegen Rassismus und Neonazis“. Auch das ist schon wieder 30 Jahr her.

Was haben wir/Sie/Du inzwischen gemacht?

#konfliktnavigators #konfliktuencer #streitschlichter #Allparteilichkeit

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