Stunk ist gut-

jedoch nur im alternativen Kölner Karneval und nicht in den normalen vier Jahreszeiten.


In den sozialen Medien lese ich gerade über Politiker als „Honks“ und „unwürdiges“ Verhalten bei den Koalitionsverhandlungen.
Da werden Vergleiche gezogen und Relationen hergestellt, die mich sprachlos machen. Das will was heißen.

In einem Post werden die Leistung der jetzigen Regierung aufgelistet und variable Maßstäbe angelegt, die mich in ihrer Logik an eine Notiz über einen angeblichen Wissenschaftler erinnern:
Im Jahr 2008 hat ein Wissenschaftler namens William Jostling versucht zu beweisen, dass Krabben mit ihren Beinen hören. Dazu hat er eine Krabbe an geschrien, die daraufhin weg lief. Als nächstes entfernte er die Beine und schrie sie wieder an. Und siehe da sie rührte sich nicht! Womit seine These bewiesen sein sollte.

Ich bin beruflich gerade sowohl im Pflegebereich als auch in Leitungsebenen in Konzernen unterwegs. Wenn ich da mit den allseits bekannten Kommunikationsmodellen auftauche, werden reihenweise die Augen verdreht- „Kennen wir schon/ haben wir hundertmal gehört/ machen wir doch schon/ gibt´s noch etwas Neues!“

Wenn dann im Verlauf die beruflichen Stolpersteine ans Tageslicht kommen, lassen sich die Ursachen auf ganz einfache Extrakte zusammen kochen:

  • mehrere Ebenen einer Botschaft,
  • Mensch und Verhalten trennen,
  • Akzeptanz von unterschiedlichem „Treibstoff“ und
  • Emotionen handhaben.

Führungskraft und Vorbild sein beinhaltet das Tun, das Machen, gerade auch in angespannten Situationen- nicht das Wissen.

…und wenn dann noch die Weisheit verblasen wird:

„Alles was Du denken kannst, kannst Du auch tun!“ dann gilt dabei natürlich der logische Rückschluss-

"Deine Posts materialisieren, wie Du denkst."

„Wolle mer dat Vernunft rein lasse?“ Tätä, tätä, tätä!

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!