Konflikte- nur geteert und gefedert?

Mit diesem Beitrag beginne ich meine Denkanstöße rund um das Thema Konflikte. Das Image von Konflikten kann nicht schlechter sein- vergleichbar mit Fußpilz und Zahnarzterwähnung.


Diese Vergleiche wähle ich, da sie prägnant darstellen, was ich meine: Allgegenwärtig, jeder ist betroffen, hinterher sind alle erleichtert und Sie, ja Sie, kommen mit anderen sofort über Krankheiten ins Gespräch. Okay, bei jungen Menschen eventuell nicht. Hören Sie bei den nächsten Gesprächen im Familien- und Bekanntenkreis genau zu; sofortige Solidarität –„Hatte ich auch!“-untereinander bei diesem Thema.

Meine Vermutung, warum das Konflikte schaffen? Sie bringen alle Facetten menschlichen Daseins zum Klingen. Das kann sonst nur die Liebe und der Hass! Konflikte sind nämlich die Nichten und Neffen davon :-).

Ich starte den Blog mit den positiven Aspekten von Konflikten. Ja, die gibt es und mehr als wir alle denken.

Starke Anregungen und Gedankenfutter dazu erhielt ich durch das Buch „Zur Produktivität sozialer Konflikte“ von Sascha Bark (http://amzn.to/1M932HQ ).

Konflikte dienen zum Erhalt sozialer Beziehungen und sozialer Gruppen. Nach der ersten gemeinsamen Aktion der Nachbarschaftsinitiative für Erdkabeln beim Ausbau der neuen Stromtrassen, herrscht geradezu Euphorie über den Erfolg- „Wir“ haben es geschafft!

Konflikte  sind ein Zeichen für Reflexions- und Anzeigefunktionen. Die Debatte um die Flüchtlingsströme verdeutlicht sowohl grobe als auch seismographische Strömungen unserer Gesellschaft. Sie dienen damit der Entwicklungs- und Wandlungsfunktionen unserer Gesellschaft. Auch wenn dieser Prozess zwischendurch irritierende Formen annimmt.

Bei noch frischen Freundschaften erkennen Sie  nach dem „ersten Streit“, mit wem Sie sich eingelassen haben- „Er hat gerade sein wahres Gesicht gezeigt!“

Suchen Sie beim nächsten Konflikt die freundliche Seite dieser Begegnung!

Die nächsten News beschäftigen Sie sich mit meiner Konfliktformel- DAS Erklärungsmodell für die Kunst, Konflikte zu steuern.

Stoßen Sie sich nicht den Kopf an meinen Denkanstößen!